Grillierte Avocado mit Crevetten

grillierte Avocado

Ich habe mich wiedermal bei Coop für Rezepte umgeschaut und fand dieses spannende Avocado Rezept. Ich hatte noch nie warme Avocado, daher wollte ich es unbedingt ausprobieren. Offen gestanden, die Kombination ist etwas exotisch. Klar, Crevetten und Avocado passt hervorragend, aber der Papaya-Hüttenkäse scheint etwas fehlplatziert. Nichts desto trotz habe ich die Kombi so ausprobiert, der Rezeptschreiber hat sich ja etwas dabei gedacht.

Das Rezept ist recht einfach, nur die Papaya in kleine Würfel schneiden war etwas mühsam. Da die Frucht sehr weich und glitschig ist, habe ich es gar nicht erst versucht sie mit dem Börner zu schneiden. Nach dem die Würfel geschnitten waren mischte ich sie mit dem Hüttenkäse und dem Schnittlauch und stellte die Schüssel in den Kühlschrank.

Danach halbierte ich die Avocado und bestrich die Schnittseite mit Honig. Ich hatte leider keinen ganz flüssigen Honig, daher war diese Arbeit auch etwas schwierig. Mit richtig flüssigem Honig ist das bestimmt viel einfacher. Während dessen erhitzte ich die mit wenig Öl ausgeriebene Grillpfanne. Die Avocadohälften grillierte ich anschliessend für ca. 2 Minuten mit der Schnittfläche nach unten und stellte sie anschliessend bei 150° C in den Ofen.

Danach musste ich nur noch die Crevetten braten. Ich habe die Riesencrevetten zuvor der Länge nach angeschnitten damit sie sich wie Schmetterlinge aufmachen. Die Crevetten habe ich kurz scharf angebraten und anschliessend auf dem Teller angerichtet.

Dieses Rezept ist einfach und schnell gemacht. Es ist eine schöne Vorspeise oder ein kleiner Lunch. Die Avocado schmeckt warm genau so gut wie kalt aber mit dem Honig bekommt sie noch eine süsse Nuance. Die Kombination mit dem Papaya-Hüttenkäse ist gewagt, funktioniert aber gut. Ich kann das nur weiterempfehlen.

Grapefruit: Vitamin-Kick im Winter

Grapefruit

Die Grapefruit ist eine meiner Lieblingsfrüchte im Winter. Sie ist sehr schmackhaft und erfrischend und lässt sich sehr kreativ einsetzen. Ob zum Frühstück, als Vorspeise, in Saucen oder als Saft, die Grapefruit eignet sich so ziemlich für alles.

Am einfachsten isst man die Grapefruit aufgeschnitten in zwei Hälften. Mit einem Messer kann man das Fruchtfleisch von den Kammerwänden trennen. Anschliessend lässt sich die Grapefruit mit einem Kaffeelöffel direkt aus der Schale essen. Wer mag kann etwas Zucker auf die Schnittfläche geben, das nimmt die Bitterkeit etwas.

Ein bisschen aufwändiger ist das Zubereiten eines Grapefruit-Salates. Dazu wird die Grapefruit geschält und die Filets werden mit einem Messer zwischen den Kammerwänden rausgeschnitten. Die Fruchtfleisch-Filets in einer Schüssel mit etwas Zucker und Saft mischen und mit einem Minzenblatt dekorieren.

Für den frühen Morgen eignet sich natürlich der Grapefruit-Saft. Er ist sozusagen ein erfrischender Wecker. Frischgepresst schmeckt er am besten. Grapefruit aufschneiden und mit dem Zitruspresser entsaften. Ein Glas von ca. 2 dl Saft macht dich sofort munter und ready für den Tag.

Es gibt auch unzählige Rezepte mit der Frucht, von Konfitüre über Liköre bis zu ganz exotischen Sachen wie Pamplemouse-Risotto. Eine Liste findet ihr z.B. bei Chefkoch.de.

Noch etwas über die Grapefruit

Nun, die Grapefruit ist nicht nur sehr vielfältig einzusetzen, sie hat auch diverse Namen. Man nennt sie Grapefrucht, Paradiesapfel, Pampelmuse* oder eben Grapefruit. Sie ist eine Kreuzung aus Orange (Citrus × sinensis) und Pampelmuse (Citrus maxima). Letzteres ist der Grund warum sie oft als Pampelmuse bezeichnet wird.

Es gibt verschiedene Sorten der Grapefruit, wobei man Sie in zwei Hauptgruppen unterteilen kann. Die Weissen mit gelbem Fruchtfleisch und die Roten mit rosé bis rotem Fruchtfleisch. Ich persönlich finde die Pink-Grapefruit die Beste, ist aber Geschmacksache.

Ich mag die Frucht sehr und schätze sie unteranderem wegen des hohen Anteils an Vitamin C. 100g Grapfruit enthalten ca. 44mg Vitamin C, das sind etwa 59% des Tagesbedarfs für Erwachsene. Nichts desto trotz, die Frucht kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten verursachen. Es ist daher sinnvoll, sich während der Einnahme von Medikamenten über mögliche Interaktionen mit Grapefruitprodukten zu informieren.

Hotel Tipp: Le Negresco, Nizza

Le NegrescoDas Hotel Negresco in Nizza ist eine Institution. Ein Wahrzeichen an der Promenade des Anglais. Es ist ein Postkartenmotiv, ein Orientierungspunkt. Es ist ein Hotel erster Klasse.

Wir hatten das Glück, über Neujahr in diesem Prunkstück zu residieren. Das Hotel bietet den Service den es mit seinen Sternen verspricht. Angefangen vom Empfang am Check-in, bis zur Verabschiedung am Abreisetag war alles einfach perfekt.

Als wir mit dem Taxi vorfuhren, kam sofort der Portier in Napoleon-Uniform um die Türen zu öffnen und das Gepäck entgegenzunehmen. Er führte uns zur Rezeption und verstaute die Koffer in einem Raum, bis wir das Zimmer beziehen konnten. Unser Flug landete am Morgen, daher war das Zimmer natürlich noch nicht bereit. Wir bekamen vom Hotel einen Kaffee offeriert und setzten uns ins Restaurant La Rotonde um uns ein wenig auf der Citymap zu orientieren.

Nach einem kleinen Spaziergang an der Promenade konnten wir unser Zimmer beziehen. Wir hatten Meersicht gebucht und ich war schon richtig gespannt darauf. Und tatsächlich, wir hatten eine absolut traumhafte Aussicht direkt auf die Bucht. Wir mussten nicht aus dem Fenster lehnen und den Kopf in unmöglichen Turnübungen verrenken um das Meer zusehen, es war einfach da, direkt vor uns! Das hatten wir bei “Meersicht” schon anders…

Ja, das Negresco ist schon lange da. Das merkt man schon. Die Einrichtung ist eher altmodisch und manchmal auch schon etwas in die Jahre gekommen, aber das wird mit der Lage und dem Service mehr als kompensiert.

La RotondeDas Frühstück wird im Restaurant La Rotonde serviert. Das Restaurant ist wie ein altes Karussell dekoriert, mit Holzpferden, Samtpolstern und kitschigen Wandmalereien. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig und schön angerichtet. Einzig die warmen Speisen waren an dem Tag als ich sie probierte leider schon kalt. Ansonsten war es wirklich Top.

Die Hotel Bar ist auch nicht ohne. Sie ist stilvoll eingerichtet und hat eine grosse Cocktail-Karte mit diversen Klassikern und auch Neuinterpretationen. Besonders gefallen hat mir die Live-Musik. Die Preise der Getränke sind auf hohem Niveau, aber man bezahlt natürlich auch etwas für die Atmosphäre. Die Bar ist in dunklen Farben gehalten, der Raum ist hoch und verfügt über eine Gallerie. Die Einrichtung ist klassisch, typisch Hotelbar.

Das ganze Hotel ist eine Art Museum. Jedes Stockwerk ist mit diversen Kunstgegenständen dekoriert, ein Spaziergang durch die Gänge lohnt sich alleweil.

Das Negresco besticht durch seine Lage, seinen Charme und den unaufdringlichen, tadellosen Service. Auf jeden Fall ein Tipp in Nizza.

Wein Tipp Nr. 2: Le Volte dell’ Ornellaia

Wein Tipp: Le Volte

Wenn es einen guten Wein Tipp gibt, dann ist es der Le Volte dell’ Ornellaia 2012. Das Warme Wetter dieses Jahres liess eine optimale Reifung der Trauben zu. Die Trauben wurden noch vor den ergiebigen Regentage im Herbst geerntet und Sortenrein in kleinen Stahlfässern vinifiziert. Dadurch wird der Charakter der verschiedenen Rebsorten im Gärungsprozess berücksichtigt. Ausgebaut wird der Wein während 10 Monaten in 2 – 4 Jahre alten Barriques in Drittbelegung, Welche zuvor mit dem Ornellaia belegt waren. Das rundet die Tanine ab verbessert die Struktur.

Der Le Volte dell’ Ornellaia ist eine Cuvée, das heisst eine Mischung, aus 50% Merlot, 30% Sangiovese und 20% Cabernet Sauvignon. Der Le Volte dell’ Ornellaia vereint die besten Terroirs der Toskana in sich. Er zeichnet sich aus durch seine Komplexität, seine Tiefe und seinen lebhaften Unterbau. Voller Frucht und Würze, mit geschmeidigen Taninen und einer angenehmen Säure widerspiegelt er die Stärken der jeweiligen Rebsorten. Dieser Wein macht spass und er ist dabei auch noch bezahlbar. Die Flasche gibt’s bei Bindella für CHF 24.00.

Und folgendes sagt die Degustationsnotitz:

Sehr dichtes, tiefes Rubin. In der Nase reife, dunkle Beeren, schwarze Kirsche, Veilchen, warme Gewürze, mit einem Hauch Schokolade und Tabak; im Gaumen mundfüllend. Die sanften Gerbstoffe sind von ausgezeichneter Qualität und geben dem Wein eine gute Stütze, ohne kantig zu wirken. Saftige Textur. Wiederum viel dunkle Beeren und elegante Röstaromatik. Präsentiert sich bereits jetzt mit finessenreicher Eleganz und einem langen, lebhaften Finale.

Weitere Wein Tipps gibt es hier…

Lachs mit Kräuterkruste

Lachs mit Kräuterkruste

Zu Heiligabend habe ich meine Frau mit diesem Menu überrascht. Frischer Bio-Lachs mit Kräuterkruste, dazu Kartoffelgratin und Blattspinat. Das Rezept habe ich von Coop. Es ist ein sehr einfaches Rezept, die Vorbereitung ist am aufwendigsten, danach macht der Ofen seinen Job. Aber auch die Vorbereitung ist überschaubar.

Für die Kruste müssen frische Kräuter gewaschen und gehackt werden, dann mit Knoblauch, Paniermehl, Mandelscheiben und Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Als nächstes habe ich die Kartoffeln geschält und mit dem Börner in feine Scheiben geschnitten. Anschliessend werden die Kartoffelscheiben mit einer Mischung aus Sahne, Senf, Muskat, Salz und Pfeffer in eine Gratinform verteilt und in den vorgeheizten Ofen geschoben.

Nach ca. 25 Minuten nahm ich die frischen Lachs-Tranchen aus dem Kühlschrank und würzte sie mit Salz. Ich hatte eine weitere Backform mit Bachpapier vorbereitet für den Lachs. Die Tranchen legte ich in die Form und bepinselte sie mit Olivenöl und schob sie zusammen mit den Kartoffeln für fünf Minuten in den Ofen.

Danach verteilte ich die Kräutermasse auf den Lachs und stellte den Ofen auf Umluft und backte das ganze noch mal zehn Minuten. Den Spinat habe ich währenddessen auf dem Herd gedämpft.

Das Rezept ist wirklich sehr simpel, aber das Resultat ist hervorragend. Dadurch dass der Ofen die meiste Arbeit macht, hat man genug Zeit, nebenher den Tisch zu decken und den Wein zu öffnen und natürlich auch um die Küche wieder aufzuräumen.

Rezept: Penne Bolognese

Penne Bolognese

Heute teile ich mein Rezept für Penne Bolognese. Es ist ein einfaches Rezept für eine gute Pasta. Die Sauce braucht etwas Zeit, daher koche ich sie mir immer in grösseren Mengen, welche ich dann portioniert einfriere.

Dieses Rezept ergibt ca. 1 l Sauce.

1 Zwiebel
1 Karotte
1 Stange Sellerie
2 Zehen Knoblauch
300 g mageres Rindfleisch von der Schulter
2 dl Weisswein
1-2 EL Mehl
1 EL Tomatenmark
1 Dose geschälte Tomaten
2 Gewürznelken, ganz
1 Lorbeerblatt
Olivenöl

Pfeffer, Salz, Paprika, Kräuter

Die Zwiebel fein hacken, die Karotte und Sellerie in Brunoise (kleine Würfel) schneiden. Tipp siehe…

Das Rindfleisch in Würfel schneiden und mit dem Fleischwolf zu Hackfleisch verarbeiten. Man kann auch fertiges Hackfleisch verwenden, aber frisches ist einfach besser.

Die Zwiebeln und Gemüsebrunoise in Olivenöl andünsten, Knoblauch mit der Knoblauchpresse dazu geben. Nach ca. 5 Minuten das Hackfleisch dazugeben und gut wenden. 1-2 EL Mehl dazu stäuben, Tomatenmark dazugeben und weiterhin gut umrühren. Anschliessend mit 2 dl Weisswein ablöschen und den Wein gut einkochen. Dann die Dose Tomaten unter die Masse ziehen und evtl. etwas Wasser dazu giessen. Nun die 2 Gewürznelken und das Lorbeerblatt in die Sauce geben und mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen. Das ganze auf kleiner Stufe ca. 1 – 2 Stunden köcheln lassen. Damit die Sauce nicht anbrennt, muss immer wieder umgerührt werden.

Zur Bolognese passt am besten Penne, man kann aber jede beliebige Pasta nehmen, z.B. Spaghetti, Rigatoni oder Hörnli. Die Pasta in genügend kochendem Wasser al dente kochen und in einem tiefen Teller mit der Bolognese servieren. Nach belieben kann man die Penne Bolognese mit frischem, geriebenen Parmesan verfeinern.

Küchenhelfer: Börner Gemüsehobel

Ein wirklich guter Küchenhelfer ist der Börner V5 Gemüsehobel. Er besteht aus einem Hauptteil mit einer scharfen, V-förmigen Klinge und verschiedenen Aufsätzen. Mit dem Börner V 5 Gemüsehobel lässt sich Gemüse ganz einfach und schnell in Scheiben, Streifen oder Würfel schneiden. Julienne und Brunoise schneiden war noch nie so einfach und effizient wie mit diesem Küchenhelfer.

Gesehen habe ich das Teil schon viel. Es wird praktisch an jeder Messe und an vielen Märkten angepriesen. Die wortstarken Marktschreier reden ohne Punkt und Komma darüber wie gut und einfach der Gemüsehobel zu bedienen ist. Während Jahren habe ich mich immer davor gesträubt ein solches Gerät an einem solchen Stand zu kaufen. Nun habe ich es aber am letzten Uster Märt doch getan.

Börner V5 in Aktion

Nun eines vorweg, so einfach wie es aussieht ist es zu beginn nicht. Die Bedienung des Küchenhelfers braucht schon einwenig Übung. Es eignet sich auch nicht jedes Gemüse, mit Kürbis hatte ich so meine Mühe. Aber Zwiebeln z.B. lassen sich fantastisch gut und einfach damit schneiden, ohne Tränen und ohne sie zu zerquetschen. Auch Karotten-Brunoise ist in wenigen Sekunden perfekt geschnitten.

Zwiebeln fein geschnitten perfekte Brunoise dank dem Küchenhelfer

Auch andere Gemüse wie z.B. Zucchini, Aubergine oder auch Kartoffeln lassen sich gut damit schneiden. Tomaten habe ich noch nicht versucht, soll aber laut Hersteller auch sehr gut gehen. Das probiere ich dann im Sommer, wenn ich einen feinen Caprese mache.

Für mich hat sich der Kauf des Börner V5 Gemüsehobel auf jeden Fall gelohnt und ich bereue es nicht, dass ich mich von einem Marktschreier überreden liess.

Gibt es Gemüse die gar nicht gehen? Habt ihr andere Erfahrungen gemacht? Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Wein Tipp Nr. 1: Grüner Veltliner Wachau

Wein Tipp Nr. 1: Grüner Veltliner Wachau

Meinen ersten Wein Tipp widme ich dem Grünen Veltliner Wachau, Österreich. Dieser Wein gehört zu meinem Hausinventar. Der Grüne Veltliner passt nahezu immer. Ob als Aperitif, zu einer kalten Platte, einem Curry oder auch einfach so zum Geniessen. Ausserdem lässt er sich auch gut zum Kochen verwenden. Risotto lösche ich meist mit dem Wachau ab.

Folgendes sagt die Degustationsnotiz:

Helles Gelb mit grünen Reflexen. Würzig und fruchtig in der Nase. Mittlere Fülle im Gaumen, intensiv aromatisch, pfeffrig und fruchtig.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Das beste an diesem Tropfen ist das Preis/Leistungsverhältnis. Gerade mal CHF 9,95 kostet die Flasche im Denner. Der Grüne Veltliner Wachau 2013 erhielt das Silber Diplom der Expovina.